Meakusma und Rotondes präsentieren im IKOB die Soundinstallation sweet zenith (2022) von Nika Schmitt.

Nika Schmitt im Gespräch mit unserer Kuratorin Brenda Guesnet hier.

Gespiegelt im Raum umkreisen zwei Lichtpendel an Pfählen montierte Sonnenkollektoren. Angetrieben durch ihre eigene Leuchtkraft kommen die Pendel nie zur Ruhe. sweet zenith stellt elementare Kräfte zur Schau, die von einer in die Nächste umgewandelt werden und dabei in chaotischer Bewegung wiederholt aneinander treffen. Klang wird zu Licht, Licht wird zu Bewegung und diese wieder zu Klang: eine Rückkopplung findet statt. Klänge und Licht prallen an den Wänden ab und verändern ihren Kurs ständig. Der Ausstellungsraum selbst erzeugt und begrenzt die Entropie des Spektakels und wird Zeuge eines endlos scheinenden Kräftemessen.

NIKA SCHMITT (*1992, Luxemburg) ist seit 2017 als Klangkünstlerin tätig und untersucht und baut elektromechanische Installationen und kinetische Skulpturen. In ihrer Arbeit werden unstabile Rückkopplungssysteme kombiniert mit Grundprinzipien der Physik um komplexe Vorgänge des Universums zu simulieren, vorgeführt durch slapstick-ähnliche mechanische Performanzen.

Die Installation wurde am 5. Juni 2022 im Rahmen des Programms der IKOB x Meakusma eröffnet.

meakusma.org
rotondes.lu
schmittnika.com

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Ausstellungsansicht, Nika Schmitt, sweet zenith, 2022, © IKOB - Museum für Zeitgenössische Kunst, Foto: Lola Pertsowsky