Rückschau

 "DÉJA VU"
02.09.2007-14.10.2007


Der erstmals vergebene und mit 5000 EURO dotierte ikob-Kunstpreis 2005 ging an die in 1977 in Moers geborene Kölner Künstlerin Stefanie KLINGEMANN.

Eine internationale Jury unter  Vorsitz von Jan Hoet, Direktor des MARTa  Herford und Leiter der documenta IX,  Claudia Herstatt
(Kunstkritikerin bei „Die Zeit“), Dr. Hubertus Gaßner  (Direktor der Hamburger Kunsthalle), Xavier Canonne (Direktor des Fotomuseum in Charleroi, Dirk Löbbert (Professor an der Kunstakademie Münster), Jan Braet (Kunstjournalist bei „Knack Magazin“) und Francis Feidler (Direktor des ikob) nominierte unter den 550 Bewerbungen 19 Künstler für die Ausstellung:

Klaus Büssing (Emstek), Sen Chung (Düsseldorf), Fersen und Weissköppel (NRW), Patrick Guns (Brüssel), Karin Missy Paule (Hamburg), Marlene Haring (Wien), Kim In Sook (Recklinghausen), Stefanie Klingemann (Köln), Annick Lizein (Brüssel), Tamara Lorenz (Köln), Sylvie Macias Diaz (Verviers), Andrea Ostermeyer (Köln), David Ostrowski (Düsseldorf), Izvor Pende (Düsseldorf), Kai Richter (Düsseldorf), Lars Rosenbohm (Bielefeld), Thorsten Schneider (Düsseldorf), Tanya Vogelzang (Amsterdam), Jongsuk Yoon (Düsseldorf)

Laut Begründung der Jury war es der Preisträgerin Stefanie Klingemann gelungen,…“mit unterschiedlichen Strategien orts- und raumbezogen auf die Ansprüche des Museums hinter einer heruntergekommenen Fassade eines zweistöckigen Flachhauses in der unmittelbaren Nachbarschaft eines Sonnenstudios, leer stehender Läden und eines Supermarktes so zu reagieren, dass sich Realität und künstlerische Eingriffe zu einer auf den ersten Blick verwirrenden Symbiose verschränken.

Mit den Mitteln der Selbstinszenierung auf Plakaten, der ins Schaufenster gestellten freundlichen Papp-Empfangsdame im Minirock, die im Namen des Sponsors Ethias ‚herzlich willkommen’ heißt, den in das Sonnestudio geschmuggelten Vitrinen, sowie verfremdeten Aufschriften an der Fassade fordert und verführt sie zu einem geschärften Hinschauen, das die Gewohnheiten der Wahrnehmung in einer reizüberfluteten, wenn auch banal-tristen Situation auf hinterlistige inszenatorische Weise hinterfragt.“

Alle drei Jahre wird der  ikob- Kunstpreis organisiert, dem Laureaten wird zusätzlich zur Gelddotation eine Einzelausstellung eingeräumt.
So stellt Stefanie Klingemann vom 2. September  bis zum 15. Oktober unter dem Titel „Déjavu“ ihre neuesten Werke im ikob aus.
Hauptsächlich werden Fotoarbeiten zu sehen sein, eine Installation im Außenbereich, eine Gesangsperformance bei der Eröffnung: „ETERNAL LOVE“, mit Pianist am Flügel, sowie eine Installation im Innenraum.

Der Titel „Déjavu“ bezeichnet den ersten Moment beim Betrachten ihrer Arbeiten. Die Fotoarbeiten zeigen inszenierte Porträts und Selbstporträts, welche thematisch meist mit dem Phänomen  Werbung umgehen. Außerdem sind Porträtstudien von Frauen zu sehen, die soziale und kulturell bedingte Rollenmuster der Alltagswelt aufzeigen.
Da die Künstlerin meist ortsbezogen arbeitet, wie auch im Jahr 2005 zur Auswahlausstellung des Internationalen ikob-Kunstpreises, ist die kommende Ausstellung im ikob für die Künstlerin wie ein „déja vu“. Das „schon mal Gesehene“ zieht sich wie ein roter Faden durch die Ausstellung und vermischt die Grenze zwischen Erinnerung an bereits gesehenen Bildern aus der Alltagswelt mit ihrer Begegnung im Jahr 2005 im ikob.


VENNWASSERART
29.06 - 30.09.2007
Kunstinstallation an Weser und Hill.

Am Zusammenfluss von  Hill und Weser in der Eupener Unterstadt werden vom 29. Juni bis zum 30. September 2007  sechzig Schafe und fünf Krokodile aus Kunstharz zu sehen sein.

Das ikob, Museum für Zeitgenössische Kunst Eupen und die Stadt Eupen zeigen während  drei Monaten eine Kunstinstallation des italienischen Künstlerkollektivs CRACKING ART, das seit 1988 sich mit dem Problem des Abfalls in der Welt beschäftigt, vor allemmit den  synthetischen Produkten, die beim industriellen Prozess des Öl-Crackings entstehen.

CRACKING ART setzt sich zusammen  aus sechs italienischen und einem belgischen Künstler: William Sweetlove aus dem flämischen Koksijde, sowie den Italienern Ronda, Nucara, Veronese, Angi, Rizetti und Kicco. In Biella (Region Piemont) befinden sich ihre Produktionsateliers.  Anfang Januar 2001 veröffentlichte die Gruppe ein künstlerisches und humanistisches Zehn Punkte- Manifest.

Hauptkern ihrer Botschaft ist der Umwandlungsprozess des Plastikabfalls in unserer  hoch industriellen Konsumgesellschaft. Aus umweltbelastendem Kunststoff entstehen Kunstwerke, bei denen die Distanz zwischen Künstlichkeit und Natürlichkeit spürbar wird. Aus Plastik nentsteht eine Welt von Tieren und Pflanzen, in der  Form und Farbigkeit der Objekte übertrieben werden. Dieser „plastische Schock“ fürs Auge soll einen Prozess der Nachdenklichkeit in Gang setzen,  der das Verhalten unserer modernen Konsum- und Eventgesellschaft, aus humanistischer Sicht betrachtet, auf den Prüfstand stellt.


Warum ausgerechnet Schafe in Eupen in der Weser?
Die sensationelle Entwicklung der Eupener Tuchindustrie ist in gewisser Sicht vor allem der Natürlichkeit des Vennwassers und des ersten Rohstofflieferanten „Schaf“ zu verdanken. Eupen ist quasi durch das Schaf reich geworden.

Über die Kunstinstallation mit den Schafen in poppigem Ferrari-Rot wollen die Künstler auf  die frühere Lebensader dieser Stadt aufmerksam machen. Gleichzeitig kritisieren sie mit den künstlerischen Mitteln der Übertreibungen  unsere  heutige Konsumgesellschaft.

Eine Zeit, die weltweit geprägt ist von einem amerikanischen Lifestile, nach der Maxime: „mehr Events, mehr Künstlichkeit, mehr Farbe“ dominiert eine Subkultur von Fertigprodukten, die sich in einem uniform grellfarbigen Verpackungsüberfluss in den Regalen auftürmt.
Unsere Alltagsästhetik wird maßgeblich von diesen kitschigen Präsentationen bestimmt, wobei unsere europäische Sensibilität und Vielfalt zu Form und Farbe immer mehr verdrängt wird. Dies fängt schon im Kinderzimmer mit dem Spielzeug an.


Wo viel ist, kommen auch viele Mitesser…
Die fünf Krokodile symbolisieren die Überlegenheit der Mächtigen, auf unsere Zeit übertragen: der unaufhaltbare Vormarsch der Globalisierung und seiner Gesetze.
Nichts bleibt wie es war, auch die Eupener Tuchindustrie musste sich  diesem Gesetze unterordnen.
Sie zeigen auch das Unvorstellbare, Krokodile auf dem Venn erobern Eupen.
Und hier treffen Wirklichkeit und Unwirklichkeit aufeinander, die Hauptnahrung der Kunst.

William Sweetlove
1949 in Oostende geboren
Das Werk von Sweetlove nimmt in der zeitgenössischen Kunstlandschaft eine Sonderstellung ein. Eindeutig gekennzeichnet von Humor und Ironie, mit vielen poetischen Akzenten und tiefsinnigen Gefühlen äußert Sweetlove eindrucksvoll unter dem Deckmantel des klassischen und bürgerfreundlichen Stilllebens,  seine eigene kritische Aussage zu unserer Konsumgesellschaft, mit den Stilmitteln der Übertreibung in  Form und Farbe.

Grelle Farben auf verführerischen Formen der Vegetation und der Tierwelt sowie eine detailgetreue Nachbildung verleihen seinen Werken eine populäre Anziehungskraft, wobei er unterschwellig dann kritische Themen zubereitet wie Dioxin, Hormone, Klonen sowie genetische Veränderungen in der Biotechnologie…

Sweetlove sieht sich in der Rolle eines kreativen Verschmelzers zwischen dem Minimalismus und dem Postmodernismus. Der Künstler ist regelmäßig Gastdozent  an der Akademie der Bildenden Künste in Rotterdam,  an der Katholischen Universität von Louvain-La-Neuve und an der Universität von Gent.


CRACKING ART
www.crackingart.com
Internationale Großprojekte. So z.B. im Jahre 2001 auf der die „49. Biennale“ Venedig: 1500 Schildkröten bevölketern den Park der nationalen Pavillons .
SOMA – Seoul Museum of Modern Art, Korea


Biella, Italy, 1st January 2001
The Philosophical Project of Omar Ronda
1. We want to change the codes for the art of the future.
2. Art is as important as our own life.
3. We are men of the present and want our work to interpret contemporary problems.
4. Art and life do not exist without a wholeness of nature.
5. Art and culture are the only possibly saviours of the world and humanity.
6. We have chosen 'Cracking' for our work as it shows the molecular fission between natural and artificial.
7. Our elected material is 'plastic', containing the whole experience of the planet, natural / artificial, ancient / future, and in which we seek the archaic anthropological, vegetable and animal origins, in order to build a new kind of iconography.
8. We are enemies of hypocrisy, conspiracy and suspicion.
9. We fight for the defence of nature and man with all our force.
10 We want to leave behind a better world than the one we found.

Weitere Bilder des Projektes Vennwasserart

Künstler der Installation: William Sweetlove (Cracking Art Group)


DERNIERS ENCODAGES-LETZTE KODIERUNGEN
01.06 - 08.07.2007
Ausstellung der Französischen Gemeinschaft in den Räumen des IKOB

Künstler - Artistes
Marcel BERLANGER
Pascal BERNIER
Balthasar BURKHARD
Jacques CHARLIER
Michael DANS
Ronald DAGONNIER
William DEGOUVE DE NUNCQUES
Günther FÖRG
Katrin FREISAGER
Bernard GIGOUNON
Jean-Marie GHEERARDIJN
Paul-François HERMANUS
Marin KASIMIR
Michel LEONARDI
Maria MARSHALL
Xavier MARTIN
Michel MOUFFE
Giuseppe PENONE
Guy ROMBOUTS
Thomas RUFF

IKOB + SAP
Derniers encodages - Letzte Kodierungen

Werke aus der Kunstsammlung der Französischen Gemeinschaft Belgiens.
Eine Ausstellung des ikob, Museum für Zeitgenössische Kunst Eupen, in Zusammenarbeit mit dem Dienst der Bildenden Kunst der Französischen Gemeinschaft.
Seit mehr als zehn Jahren hat das ikob wegen seiner besonderen geographischen Lage eine Sonderstellung eingenommen, nämlich die eines grenzüberschreitenden Kunstzentrums.
In einer Abseitsposition gegenüber dem restlichen Belgien hat sich das ikob in diesem Umfeld zielstrebig im Zentrum einer Region positioniert, in der drei andere große kulturelle Ein-heiten einander begegnen, nämlich Deutschland, die Nieder-
lande und das Großherzogtum Luxemburg.

Es ist eine „Großregion“, in der die zeitgenössische Kunst reich an Künstlern, Institutionen, Vereinigungen, Kunstsammlern und Kunstliebhabern ist.
In der gegenwärtigen Zeit, wo die Öffnung und die grenzüberschreitenden Begegnungen immer selbst-verständlicher werden, nimmt das ikob ohne jeden Zweifel eine Vorreiterrolle in Belgien ein. Diese intellektuelle Einstellung hat Francis Feidler, Direktor des ikob, seit langem entwickelt und in einer konsequenten Logik an die Aktivitäten und Künstler des Kunstzentrums angepasst.

Das ikob hat ein strukturiertes Kooperationsprojekt mit dem Dienst für Bildende Kunst der Französischen Gemeinschaft Belgiens -SAP (1) entworfen. Dieses Projekt wird auf Initiative des Ministerpräsidenten der Deutschsprachigen Gemeinschaft und der Minister der Französischen Gemeinschaft im offiziellen Kooperationsrahmen zwischen den Französischen und Deutschsprachigen Gemeinschaften seinen Platz finden. Es ist die erste Erfahrung dieser Art in Belgien im Rahmen der Museen (beide Partner verfügen über eine Sammlung) und Kunstzentren.
In diesem Kontext ist  „Letzte Kodierungen“ sicherlich eine neue Ausstellung mit Kunstwerken aus der Sammlung der Französischen Gemeinschaft, die sich jedoch von den vorherigen beiden Ausstellungen unterscheidet. Sie ist das Resultat einer genaueren Auswahl von Seiten der beiden Partner. Sie ist auch die erste einer neuen Reihe, bei der wechselweise Ausstellungen mit Werken aus den öffentlichen Sammlungen der Französischen Gemeinschaft und solche aus den Beständen der  Künstler der Bildenden Kunst, der visuellen oder digitalen Künste, mit der  Unterstützung des Dienstes für Bildende Kunst organisiert werden. So tritt die Sammlung des Mac’s (Museum für zeitgenössische Kunst) in Hornu ganz besonders in den Vordergrund. Das ikob wird ein privilegierter Partner, wo regelmäßig der deutschen, niederländischen und deutschsprachigen Öffentlichkeit Ostbelgiens die Künstler und Sammlungen des französischsprachigen Belgiens bekannt gemacht werden.
 
Im Rahmen dieser Ausstellung ging es nicht nur darum, die letzten Anschaffungen  aus der Sammlung des Dienstes für Bildende Kunst zu zeigen, sondern auch um das Bemühen, mit einer wichtigen Auswahl von Werken aus der Sammlung des Mac’s auf eine Universalität hinzuarbeiten, die über die Kreativität der Künstler die Vielfalt der Welt  in der Einzig-artigkeit der Kunstwerke veranschaulicht. Das eine oder andere Werk aus dem 19. Jahrhundert wird zeitgenössischen Werken gegenübergestellt, um eine gewisse Kontinuität in der Thematik oder in den Kunstbewegungen, trotz und wegen der vergangenen Zeit, hervorzuheben.

Der Titel der Ausstellung „Letzte Kodierungen“ ist eine Anspielung auf die Auswahl von Kunstwerken auf Vorschlag von Künstlern oder Galeristen. Diese Funktion wurde seit 1860 vom Nationalstaat übernommen und wird seit 1972 im frankophonen Landesteil vom Dienst für Bildende Kunst ausgeführt, und zwar hauptsächlich von zwei Kommissionen: der Beratenden Kommission des Dienstes für Bildende Kunst und seit 2002 der Ankaufkommission des Mac’s.

Ariane Fradcourt, Direktorin des SAP
Marie-Claire Neuray, Verantwortliche der Sammlung des SAP
Francis Feidler, Direktor des ikob
     
(1) Der SAP gewährt den Künstlern Hilfe und Subventionen (Kreations-, Produktions-, Ausstellungs- und Publikationshilfen). Siehe Handbuch 2006 der Bildenden Künste der Französischen Gemeinschaft, www.artsplastiques.cfwb.be . Das Handbuch 2007 ist noch in Bearbeitung.


IKOB + SAP
Derniers encodages.

Oevres d'art de la collection de la communauté française de Belgique.
Une exposition de l'ikob, Musée d'Art Contemporain Eupen, en coopération avec le service des arts plastiques (SAP) de la communauté française.

L’ikob, de par sa position géographique spécifique, a développé une position bien particulière –celle de centre d’art transfrontalier– depuis plus d’une dizaine d’années. 
Excentré par rapport au reste de la Belgique, l’ikob a décidé de se positionner au centre d’une région où trois autres grandes entités culturelles se rencontrent (Allemagne, Pays-Bas, Belgique).  C’est une « grande région » où l’art contemporain y est également riche d’artistes, d’institutions et d’associations, de collectionneurs et d’amateurs d’art. 


A l’heure où cette logique d’ouverture et de rapprochements internationaux est devenue relativement commune, l’ikob fait indéniablement figure de précurseur en Belgique.  Cette attitude intellectuelle, son Directeur, Francis Feidler l’a donc développée depuis longtemps et traduite dans une logique intrinsèque aux activités et aux artistes invités du centre d’art.

L’ikob a formé le projet d’une coopération plus étroite et structurée avec le Service des Arts plastiques de la Communauté française de Belgique (SAP).  Ce projet devrait s’inscrire dans le cadre officiel de coopération entre les Communautés française et germanophone.  Il s’agit de la première expérience en Belgique de ce genre dans le domaine des musées et des centres d’art.

Dans ce contexte, « Derniers encodages » est une nouvelle exposition à l’ikob d’œuvres d’art figurant dans les collections de la Communauté française mais elle n’est donc pas tout à fait la même que les précédentes.  Sous-tendue par un travail de sélection plus intense entre les deux partenaires que lors des éditions antérieures, cette exposition est la première d’un nouveau cycle où alterneront des expositions d’œuvres relevant de collections publiques en Communauté française et des expositions d’artistes relevant des arts plastiques, visuels ou numériques, soutenus par l’action publique du Service des Arts plastiques .  C’est ainsi que la collection du Mac’s (Musée des Arts contemporains) à Hornu a été particulièrement mise en exergue pour cette exposition.  L’ikob devient un partenaire privilégié pour faire découvrir de façon régulière les artistes et les collections de la Belgique francophone aux publics allemand et hollandais et, bien sûr, à nos compatriotes de langue allemande.

L’ambition de la sélection ne visait pas uniquement à présenter des pièces récentes issues de la collection du Service des Arts plastiques mais à tendre également, par une importante sélection d’œuvres de la collection du Mac’s, vers une universalité ancrée sur la capacité des artistes à évoquer la diversité du monde dans la singularité de leur création.  L’une ou l’autre pièce du XIXème siècle est mise en contrepoint aux œuvres contemporaines, en vue d’illustrer une certaine continuité dans les thématiques ou les courants artistiques malgré le passage du temps.

Le titre de l’exposition « derniers encodages » est une allusion au travail effectué pour la sélection d’œuvres d’art présentées par des artistes ou des galeries ; travail hérité de l’Etat national depuis 1860 et réalisé depuis 1972, pour la partie francophone du pays, par le Service des Arts plastiques, principalement via deux commissions : la Commission consultative des Arts plastiques et depuis 2002, la Commission d’achat du Mac’s.
Ariane Fradcourt, Marie-Claire Neuray  (SAP) et Francis Feidler (ikob). 


Guy Rombouts
Périphrase 1986


Guiseppe Penone
Unghia e fogile, 1988



PORTRAIT
11.02.2007-08.04.2007

Die zwei flämischen Künstler Johan Tahon und Ronny Delrue zeigen in einer Doppelausstellung Gemälde, Zeichnungen und Skulpturen zum Thema Portrait, der Mensch und seine Identität.

Eine Ausstellung, die das Psychoanalytische und zugleich das Phantom- Fantastische des ICH, nach innen und nach außen thematisiert und visualisiert. Die Verschmelzung des scheinbar Bekannten mit dem offenbar Unbekannten.

Deopening is op zondag 11 februari 2007 om 16.00 uur in het ikob.

De twee Vlaamse kunstenaars Johan Tahon en Ronny Delrue tonen in een dubbeltentoonstelling schilderijen, tekeningen en sculpturen met het thema Portret, de mens en zijn identiteit.

Een tentoonstelling die het psychoanalytische en ook het droom-fantastische beeld van het IK, van binnen en van buiten thematiseert en visualiseert. De versmelting van het schijnbaar bekende met het blijkbaar onbekende.

Le vernissage aura lieu le dimanche 11 février 2007 à 16h00 à l’ikob.

John Tahon et Ronny Delrue : Ces deux artistes contemporains flamands seront exposés dans une double exposition à l’ikob d’Eupen et y présenteront des peintures, des dessins et des sculptures sur le thème du portrait, l’homme et son identité.Cette exposition se consacre au phénomène du phantome-phantastique de l’être, et à la psychoanalyse du soi, qui font un thème visualisé par les artistes. Les oeuvres montrent une synthèse entre le connu apparemment et de l’inconnu évident.


 

RONNY DELRUE

 
Ronny Delrue
Dagnotitie, Lost memory
2006
Ronny Delrue
M.A.,2001,X,2
   
 


JOHAN TAHON

Johan Tahon, Atari,2001

Johan Tahon, Kreissaalinstalation 2007

Johan Tahon
Renkohead, 2004