Rückschau - 2003
Europalia Italia 2003Berührungsorte - Gärten des Aufenthalts
Luoghi d’affezione / Paessaggio, passaggio
07.11.2003 – 18.01.2004
Brüssel-Eupen
Jedes Jahr präsentiert sich im Rahmen der „Europalia“ ein Land Europas mit seiner Kunst in der europäischen Hauptstadt Brüssel. In diesem Jahr ist es Italien.
Ein Teil der Ausstellung, die sich dem Gedanken des Nomadentums widmet, ist im IKOB in Eupen zu sehen. Der zweite Teil wird im Rathaus der Stadt Brüssel an der ‚Grand Place’ ausgestellt.
Das Leitmotiv trägt einer Entwicklung Rechnung, wonach Italien viele ausländische Künstler anzieht, während gleichzeitig italienische Künstler ins Ausland emigrieren. „Berührungsorte“ („Lieu d’affection“) ist daher eine Ausstellung in Bewegung - sie analysiert die Natur dieser Bewegungen und Transformationen in ihrer Auswirkung auf die Kunst.
Europalia 2003 - Künstler in Eupen
Internationale Künstler mit Aufenthalten in Italien:
Hermann ALBERT, Karin ANDERSEN, Xiao CHIN, DAFNI & PAPADATOS, Martin DISLER, Theo ESHETU, Fathi HASSAN, Satoshi HIROSE, Mark KOSTABI, Joseph KOSUTH, Sol LE WITT, Urs LÜTHI, Yoko MIURA, Hidetoshi NAGASAWA, Daniel SPOERRI, Janine VON THÜNGEN, Francesca WOODMAN
Italienische Künstler mit Aufenthalten im Ausland:
Valerio ADAMI, Nanni BALESTRINI, Stefano CAGOL, Maurizio CATTELAN, Alberto DI FABIO, Flavio FAVELLI, Casaluce GEIGER, Domenico GNOLI, Aldo MONDINO, Luigi ONTANI, Annie RATTI
Aus der Sammlung der französischen Gemeinschaft in Belgien – Skulpturen und Installationen
30.08.2003 – 19.10.2003
Die Sammlung Plastischer Kunst der Französischen Gemeinschaft in Belgien umfasst rund 25.000 Werke moderner und zeitgenössischer Kunst. Eine Auswahl dieser Werke wurde - zum Teil erstmals öffentlich - in Eupen präsentiert.
Die Ausstellung „Sammlung der Französischen Gemeinschaft in Belgien“ im Internationalen Kunstzentrum Ostbelgien (IKOB) konzentrierte sich auf Installationen und Skulpturen zeitgenössischer belgischer Künstler.
Entscheidend für die Auswahl der Werke war, eine möglichst große Bandbreite der verwendeten Materialen, Formate und Ausdrucksformen zu präsentieren. Das entspricht dem Konzept der Sammlung selbst – die Werke sollen sich in ihrer Unterschiedlichkeit und Individualität sowohl begegnen als auch vervollständigen. „So bildet ein Werk von Peter Downsbrough mit dem Thema der Dualität ein abstraktes Echo zu einer Zwitterstatue aus Beton von Marin Kasimir,“ erklärt der künstlerische Leiter des IKOB, Francis Feidler.
Die Ausstellung in Eupen ermöglicht somit einen umfassenden und spannenden Blick auf die aktuellen Strömungen der belgischen Kunstszene.

Marianne BERENHAUT, Juan d’OULTREMONT, Peter DOWNSBROUGH, Monica DROSTE/ Guy ROMBOUTS, Michel FRANÇOIS, Jean-Marie GHEERARDIJN, Nic JOOSEN, Marin KASIMIR, Emilio LOPEZ-MENCHERO, Jacqueline MESMAEKER, Johan MUYLE, Sylvie RONFLETTE, Richard VENLET, Angel VERGARA, Didier VERMEIREN.